Montag, 10. Oktober 2011
Drecksloch City
mo-del, 16:00h
Ich habe heute zwei Flüge und einen Zug verpasst, habe über 2 Stunden in einem Taxi verbracht, wurde mit Steinen beworfen und um Autogramme
gebeten, war in einer Großstadt, von der ich glaube, dass sie offiziell nicht existiert, und bin mit Fremden 3 Stunden über nichtasphaltierte Gebirgsstraßen gefahren. Es war der schlimmste Tag bisher...
Alles begann mit Kikis sms am Mittwochabend. Kiki ist eine unserer Bookerinnen. "tomorrow shooting in mountain. Bring passport and some autumn cloth. And it is better stay with the client. The local person are very different have many custom and traditions. It’s better stay away from them. Driver will pick u at 9:00 am. Be on time. Flight 3u8962 depart 11:45. "
Mal langsam: Wo zu Henker flieg ich hin, um was für
ein Shooting handelt es sich (ich hab gelernt, dass es besser ist, sich vorher zu erkundigen) und am wichtigsten, was hat es mit den komischen Einheimischen auf sich? Die Fragen bleiben unbeantwortet, weil die sms anscheinend nie bei kiki ankommen soll. Für ein anstrengendes Telefonat hab ich keinen Nerv und außerdem feiert Carlotta heute ihren Abschied, wir müssen feiern.
Pünktlich um 8:30 Uhr komm ich zuhause an, genug Zeit um zu duschen und zu packen.
Kikis Kontrollanruf um 9:02 Uhr bleibt mir nicht erspart, obwohl ich das Haus schon verlassen habe. Am Flughafen angekommen, gibt es kein Ticket für mich. Die angegebene Passnummer stimmt nicht mit der in meinem Pass überein. Am Telefon verspricht Kiki alles zu regeln und, dass Sorgen unbegründet seien. Die mach ich mir eh selten, also leg ich mich schlafen. Wie erwartet werde ich von Kikis Anruf geweckt. "The number is fixed. go check in now. Quickly, quickly." ich renne, geblendet von all den Sternchen, die meinen Kopf umschwirren, zur Information, zeige mein Handy mit der Flugnummer und frage "where do I have to go?"
"what destination, what airline?"
"I don’t know. That number, that’s all I know." Die Frau hackt in ihrem Computer und sagt mir dann dass ich zum Check-in Bereich A muss. Vom Check-in bereich I bis A sind es ca. 235 Meter. Wieder heißt es rennen, doch ich komme zu spät, der Schalter ist bereits geschlossen. Alles beginnt von neuem, Kiki verspricht und ich leg mich schlafen. Wieder weckt mich Kikis Anruf : "are you checked in?"
"what? No!"
"do you not read message, I send you?"
"no, Fuck! Kiki, I was sleeping. where do I have to go?"
"just read message! And hurry up. Quickly, quickly!"
Ich lege auf und öffne die Nachricht, die ich vor einer halben Stunde hätte lesen sollen. 'mu0507' -Wirklich, wieder nur die Flugnummer? Ich renn zur Information und weiter zum Schalter. aber es gibt kein Ticket auf meinen Namen, keine Buchung wurde bestätigt. Ich verlasse den Bereich und rufe Kiki an. "no, no. Impossible. The client booked the flight. go back, quickly quickly" Ich drängle mich zurück an
den Schalter und drücke dem Mann das Telefon mit Kiki in der Leitung in die Hand. Es ist wahr: kein Ticket für mich. Kiki ist verwirrt, verspricht aber das Übliche. Zum Schlafen hat mich der Mut verlassen und außerdem macht sich mein Magen bemerkbar. Ich mach mich auf die Suche nach etwas Verdaubarem, da bekomm ich zwei weitere Nachrichten
von Kiki: „5425 east china airline to Drecksloch* City next to Chengdu.“ Wow, jetzt fehlt nur noch eine Uhrzeit und ich hätte zum ersten Mal alle Informationen. Die zweite Nachricht lautet: "go to check-in quickly" Danke!
Zur Belohnung dass im dritten Anlauf alles klappt, bekommt die teure Snackbar jenseits des Sicherheitschecks einen hungrigen Kunden.
In Drecksloch angekommen erwartet mich niemand
mit einem 'Moritz'-Schild, nur eine sms von Kiki. "when u arrive in Drecksloch City let me know and taxi to railway station. Call me. Buy train d5117" Was zum ...?! Ich ruf sie an: "Kiki, what the fuck? Why didnt you tell me nobody would pick me up? How am I supppsed to pay the taxi and the train? I spend all my money on food at the airport. I only have like 70 RMB(~7 €) left, how much is the Taxi and the train?"
"oh. You no have money! You have Credit Card?"
"fuck no! what now?"
(Pause)"ok, just take taxi to railway. I will figure out and tell you."
Ich setz mich in ein Taxi, ruf Kiki an und gebe dem Fahrer das Telefon - die einzige Möglichkeit sicher zu gehen dass der Fahrer verstanden hat wo es hin gehen soll. Wir fahren eine Weile. Drecksloch ist ein Drecksloch, riesig und das Schlimmste, das ich je gesehen habe. Shanghai stinkt auch, aber das hier ist nicht vergleichbar. Berge von Müll stapeln sich überall, zwischen alten und heruntergekommenen Häusern und riesigen Hochhäusern. Menschenmassen tummeln sich überall. Kiki ruft an. Sie sagt ich werde zurück zum Flughafen fahren, dort wird jemand mit Geld auf mich warten. Ich gebe das Telefon weiter an den Fahrer. Er scheint verwirrt aber zu verstehen. Nach einer einiger Zeit fällt mir auf dass der Fahrer nicht in Richtung des Flughafens fährt, sondern sich immer weiter entfernt. Der Sonnenuntergang ist schwach durch den Smog zu sehen und seit ich den Flughafen verlassen habe sind wir unentwegt Richtung Süden gefahren. Ich bedeute dem Fahrer zu wenden und mach ihm, mit Gesten, unmissverständlich klar dass ich zum Flughafen
muss, er aber in die falsche Richtung fährt. Er versucht zu erklären, redet auf mich ein aber ich verstehe weder Wort noch Gesten. Kiki geht nicht ans Telefon. Langsam aber sicher reißen meine Nerven. Immerhin bin ich in einer Stadt, in der von seitens der Chinesischen Regierung keine Ausländer mit Kameras erwünscht sind und deren offizielle Existenz ernsthaft anzuzweifeln ist. Außerdem ist der Taxifahrer verrückt und böse und telefoniert andauernd, er macht mich nervös. Ich werde ungehalten und fange an den Fahrer zu beschimpfen und Fäuste zu ballen. Schließlich schüttelt er verständnislos den Kopf und ändert die Richtung. Nach zwei Blocks ruft Kiki an: „Hi. Driver take you to my friend house. She gives you money. Then you go to train station”
“Ok, so please tell the driver her address and make sure he understands, because he didn’t get, that we needed to go back to the airport.”
“driver knows. I have his number and called him before. He is on way to my friend.”
“oh shit, no Kiki, he is not. I made him turn around because you told me I need to go back to the airport. You need to talk to him again. And please let me know if plans are changing.”
Ich gebe dem Fahrer mein Telefon. Er triumphiert. Ich muss mich damit abfinden, dass ich nichts unter Kontrolle habe und mein Leben in Kikis Händen liegt. Ausgerechnet in Kikis. Der Fahrer stoppt, irgendwo im
verdreckten Tal der Hochhäuser, und wartet. Ich sehe Leute rauchen und will auch. Der Fahrer möchte nicht, dass im Taxi geraucht wird, ich steige aus und geh ein Stück. Offensichtlich haben die wenigsten Einheimischen je einen Europäer life gesehen. Alle starren mich an und
Passanten machen einen kleinen Bogen um mich. Kinder werfen aus sicherer Entfernung Steinchen nach mir, als würden sie mich provozieren wollen, wie ein Tier, das im Käfig schläft. Es gelingt ihnen, ich gehe zurück zum Taxi. Es kommt eine Frau und drückt mir, ohne mich zu
begrüßen, Geld in die Hand (500 rmb). Sie redet mit dem Taxifahrer und geht, ohne sich zu verabschieden.
Das war es also. Das war das Upgrade, das Bonusleben im Level Drecksloch. Jetzt muss ich nur noch den Weg zum Endgegner Bahnhof bestehen und ihn besiegen.

Insgesamt dauert es, nach Taxistoppuhr, 146 Minuten vom Flughafen zur Geldfrau und zum Bahnhof. Ich bin froh endlich meine Ruhe und meinen Weg wieder selber in der Hand zu haben. Ich gehe zum Schalter und kaufe
ein Ticket für den Zug d5117. Ich habe 8 Minuten bis zur Abfahrt. Genug Zeit um an jedem Bahnhof dieser Erde das Gleis zu finden. Nicht so in Drecksloch, der Zug fährt vor meinen Augen davon. Ich kann das Ticket umtauschen, muss allerdings 1,5 Stunden warten. Ich kaufe mir Bier und setz mich auf die Treppe vom Gleis.
Um 23.30 Uhr komme ich in Chengdu an und werde von einem Mann mit Moritz-Schild empfangen. Er begleitet mich zum Parkplatz, wo zwei Kollegen in einem Kombi auf uns warten.Abgesehen von „take a rest“ spricht keiner von ihnen ein Wort englisch. Wir fahren los. Ich versuche ihrem Ratschlag zu folgen und mich auszuruhen. Wir fahren ca. eine Stunde auf einer Art Autobahn, dann eine halbe auf Landstraßen und verlassen diese, um auf nichtasphaltierten Strassen tiefer ins Gebirge zu fahren. Um halb drei kommen wir am Hotel an. Um sechs Uhr morgens ist Treffpunkt in der Lobby.
Gute Nacht
*Der Name wurde vom Autor geändert. Er soll eine Anspielung auf den Zustand der Stadt sein und welchen Eindruck dieser auf ihn gemacht hat.
gebeten, war in einer Großstadt, von der ich glaube, dass sie offiziell nicht existiert, und bin mit Fremden 3 Stunden über nichtasphaltierte Gebirgsstraßen gefahren. Es war der schlimmste Tag bisher...
Alles begann mit Kikis sms am Mittwochabend. Kiki ist eine unserer Bookerinnen. "tomorrow shooting in mountain. Bring passport and some autumn cloth. And it is better stay with the client. The local person are very different have many custom and traditions. It’s better stay away from them. Driver will pick u at 9:00 am. Be on time. Flight 3u8962 depart 11:45. "
Mal langsam: Wo zu Henker flieg ich hin, um was für
ein Shooting handelt es sich (ich hab gelernt, dass es besser ist, sich vorher zu erkundigen) und am wichtigsten, was hat es mit den komischen Einheimischen auf sich? Die Fragen bleiben unbeantwortet, weil die sms anscheinend nie bei kiki ankommen soll. Für ein anstrengendes Telefonat hab ich keinen Nerv und außerdem feiert Carlotta heute ihren Abschied, wir müssen feiern.
Pünktlich um 8:30 Uhr komm ich zuhause an, genug Zeit um zu duschen und zu packen.
Kikis Kontrollanruf um 9:02 Uhr bleibt mir nicht erspart, obwohl ich das Haus schon verlassen habe. Am Flughafen angekommen, gibt es kein Ticket für mich. Die angegebene Passnummer stimmt nicht mit der in meinem Pass überein. Am Telefon verspricht Kiki alles zu regeln und, dass Sorgen unbegründet seien. Die mach ich mir eh selten, also leg ich mich schlafen. Wie erwartet werde ich von Kikis Anruf geweckt. "The number is fixed. go check in now. Quickly, quickly." ich renne, geblendet von all den Sternchen, die meinen Kopf umschwirren, zur Information, zeige mein Handy mit der Flugnummer und frage "where do I have to go?"
"what destination, what airline?"
"I don’t know. That number, that’s all I know." Die Frau hackt in ihrem Computer und sagt mir dann dass ich zum Check-in Bereich A muss. Vom Check-in bereich I bis A sind es ca. 235 Meter. Wieder heißt es rennen, doch ich komme zu spät, der Schalter ist bereits geschlossen. Alles beginnt von neuem, Kiki verspricht und ich leg mich schlafen. Wieder weckt mich Kikis Anruf : "are you checked in?"
"what? No!"
"do you not read message, I send you?"
"no, Fuck! Kiki, I was sleeping. where do I have to go?"
"just read message! And hurry up. Quickly, quickly!"
Ich lege auf und öffne die Nachricht, die ich vor einer halben Stunde hätte lesen sollen. 'mu0507' -Wirklich, wieder nur die Flugnummer? Ich renn zur Information und weiter zum Schalter. aber es gibt kein Ticket auf meinen Namen, keine Buchung wurde bestätigt. Ich verlasse den Bereich und rufe Kiki an. "no, no. Impossible. The client booked the flight. go back, quickly quickly" Ich drängle mich zurück an
den Schalter und drücke dem Mann das Telefon mit Kiki in der Leitung in die Hand. Es ist wahr: kein Ticket für mich. Kiki ist verwirrt, verspricht aber das Übliche. Zum Schlafen hat mich der Mut verlassen und außerdem macht sich mein Magen bemerkbar. Ich mach mich auf die Suche nach etwas Verdaubarem, da bekomm ich zwei weitere Nachrichten
von Kiki: „5425 east china airline to Drecksloch* City next to Chengdu.“ Wow, jetzt fehlt nur noch eine Uhrzeit und ich hätte zum ersten Mal alle Informationen. Die zweite Nachricht lautet: "go to check-in quickly" Danke!
Zur Belohnung dass im dritten Anlauf alles klappt, bekommt die teure Snackbar jenseits des Sicherheitschecks einen hungrigen Kunden.
In Drecksloch angekommen erwartet mich niemand
mit einem 'Moritz'-Schild, nur eine sms von Kiki. "when u arrive in Drecksloch City let me know and taxi to railway station. Call me. Buy train d5117" Was zum ...?! Ich ruf sie an: "Kiki, what the fuck? Why didnt you tell me nobody would pick me up? How am I supppsed to pay the taxi and the train? I spend all my money on food at the airport. I only have like 70 RMB(~7 €) left, how much is the Taxi and the train?"
"oh. You no have money! You have Credit Card?"
"fuck no! what now?"
(Pause)"ok, just take taxi to railway. I will figure out and tell you."
Ich setz mich in ein Taxi, ruf Kiki an und gebe dem Fahrer das Telefon - die einzige Möglichkeit sicher zu gehen dass der Fahrer verstanden hat wo es hin gehen soll. Wir fahren eine Weile. Drecksloch ist ein Drecksloch, riesig und das Schlimmste, das ich je gesehen habe. Shanghai stinkt auch, aber das hier ist nicht vergleichbar. Berge von Müll stapeln sich überall, zwischen alten und heruntergekommenen Häusern und riesigen Hochhäusern. Menschenmassen tummeln sich überall. Kiki ruft an. Sie sagt ich werde zurück zum Flughafen fahren, dort wird jemand mit Geld auf mich warten. Ich gebe das Telefon weiter an den Fahrer. Er scheint verwirrt aber zu verstehen. Nach einer einiger Zeit fällt mir auf dass der Fahrer nicht in Richtung des Flughafens fährt, sondern sich immer weiter entfernt. Der Sonnenuntergang ist schwach durch den Smog zu sehen und seit ich den Flughafen verlassen habe sind wir unentwegt Richtung Süden gefahren. Ich bedeute dem Fahrer zu wenden und mach ihm, mit Gesten, unmissverständlich klar dass ich zum Flughafen
muss, er aber in die falsche Richtung fährt. Er versucht zu erklären, redet auf mich ein aber ich verstehe weder Wort noch Gesten. Kiki geht nicht ans Telefon. Langsam aber sicher reißen meine Nerven. Immerhin bin ich in einer Stadt, in der von seitens der Chinesischen Regierung keine Ausländer mit Kameras erwünscht sind und deren offizielle Existenz ernsthaft anzuzweifeln ist. Außerdem ist der Taxifahrer verrückt und böse und telefoniert andauernd, er macht mich nervös. Ich werde ungehalten und fange an den Fahrer zu beschimpfen und Fäuste zu ballen. Schließlich schüttelt er verständnislos den Kopf und ändert die Richtung. Nach zwei Blocks ruft Kiki an: „Hi. Driver take you to my friend house. She gives you money. Then you go to train station”
“Ok, so please tell the driver her address and make sure he understands, because he didn’t get, that we needed to go back to the airport.”
“driver knows. I have his number and called him before. He is on way to my friend.”
“oh shit, no Kiki, he is not. I made him turn around because you told me I need to go back to the airport. You need to talk to him again. And please let me know if plans are changing.”
Ich gebe dem Fahrer mein Telefon. Er triumphiert. Ich muss mich damit abfinden, dass ich nichts unter Kontrolle habe und mein Leben in Kikis Händen liegt. Ausgerechnet in Kikis. Der Fahrer stoppt, irgendwo im
verdreckten Tal der Hochhäuser, und wartet. Ich sehe Leute rauchen und will auch. Der Fahrer möchte nicht, dass im Taxi geraucht wird, ich steige aus und geh ein Stück. Offensichtlich haben die wenigsten Einheimischen je einen Europäer life gesehen. Alle starren mich an und
Passanten machen einen kleinen Bogen um mich. Kinder werfen aus sicherer Entfernung Steinchen nach mir, als würden sie mich provozieren wollen, wie ein Tier, das im Käfig schläft. Es gelingt ihnen, ich gehe zurück zum Taxi. Es kommt eine Frau und drückt mir, ohne mich zu
begrüßen, Geld in die Hand (500 rmb). Sie redet mit dem Taxifahrer und geht, ohne sich zu verabschieden.
Das war es also. Das war das Upgrade, das Bonusleben im Level Drecksloch. Jetzt muss ich nur noch den Weg zum Endgegner Bahnhof bestehen und ihn besiegen.

Insgesamt dauert es, nach Taxistoppuhr, 146 Minuten vom Flughafen zur Geldfrau und zum Bahnhof. Ich bin froh endlich meine Ruhe und meinen Weg wieder selber in der Hand zu haben. Ich gehe zum Schalter und kaufe
ein Ticket für den Zug d5117. Ich habe 8 Minuten bis zur Abfahrt. Genug Zeit um an jedem Bahnhof dieser Erde das Gleis zu finden. Nicht so in Drecksloch, der Zug fährt vor meinen Augen davon. Ich kann das Ticket umtauschen, muss allerdings 1,5 Stunden warten. Ich kaufe mir Bier und setz mich auf die Treppe vom Gleis.
Um 23.30 Uhr komme ich in Chengdu an und werde von einem Mann mit Moritz-Schild empfangen. Er begleitet mich zum Parkplatz, wo zwei Kollegen in einem Kombi auf uns warten.Abgesehen von „take a rest“ spricht keiner von ihnen ein Wort englisch. Wir fahren los. Ich versuche ihrem Ratschlag zu folgen und mich auszuruhen. Wir fahren ca. eine Stunde auf einer Art Autobahn, dann eine halbe auf Landstraßen und verlassen diese, um auf nichtasphaltierten Strassen tiefer ins Gebirge zu fahren. Um halb drei kommen wir am Hotel an. Um sechs Uhr morgens ist Treffpunkt in der Lobby.
Gute Nacht
*Der Name wurde vom Autor geändert. Er soll eine Anspielung auf den Zustand der Stadt sein und welchen Eindruck dieser auf ihn gemacht hat.
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Mittwoch, 5. Oktober 2011
Nicht das Unangenehmste, aber doch...
mo-del, 13:03h
Es ist Dienstagmorgen und noch kaum hell in Shenyang, einer Stadt im Nordosten Chinas. Pedro weckt mich auf, er sagt wir müssen los, es ist schon 5:56 Uhr und immerhin ist um 6 Uhr Treffpunkt in der Lobby. Der Grund unserer Reise war eine Modenschau am Vortag, Grund fuers Verschlafen war die Party in unserem Hotelzimmer noch ein paar Stunden zuvor.
Es ist schon 10 nach 6 aber niemand ist in der Lobby. Pedros Uhr geht 12 Minuten vor, klar dass wir die ersten sind. Ich geh zurück auf unser Zimmer, um noch was zu erledigen. Unser Zimmer ist verwüstet. Mir fällt ein dass unser letztes Klopapier zum Aufwischen von Reiswein verwendet wurde. Keiner von den Anderen hatte sein Zimmer auf unserem Stockwerk und es ist auch kein Personal zu finden, also entscheide ich mich fuer das offen stehende Zimmer, es scheint unbewohnt zu sein.
Nachdem 'Etwas' erledigt ist, nehme ich das Klopapier mit, ich hab Keines mehr Zuhause und Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Das Zimmer war wohl nicht ganz so unbewohnt wie ich dachte. Als ich aus dem Badezimmer trete stehen ein Mann und eine Frau vor mir. Hinter mir ist noch die Spülung zu hören. Ich entschuldige mich und mache deutlich dass ich es sehr eilig und keine Wahl hatte, nicht im Bewusstsein, dass ich ihr Klopapier in der Hand halte. Ich geh noch mal auf mein Zimmer um mich zu vergewissern, dass nichts vergessen wurde. Die Party vom Vorabend hat allerdings ihre Spuren hinterlassen, in dem Saustall ist nichts zu finden. Ich will mich schon auf den Weg in die Lobby machen da entdecke ich eine DVD auf Pedros Nachttisch, es ist ein Porno. Ich gehe davon aus, dass es Pedros ist und nehme ihn mit.
In der Lobby ist bereits die gesamte Mannschaft versammelt und wartet dass sie endlich zum Flughafen gefahren wird, alle wollen im Flieger endlich ein wenig Schlaf nachholen. Die Brasilianer rufen mir entgegen ich sei immer zu spät. Sie lachen, weil sie wissen, dass in der Regel auf sie gewartet werden muss. Unser Booker, der mit uns fliegt, hört einem Mann zu der aufgeregt auf ihn einredet. Es ist der Mann der eben noch in dem Zimmer vor mir stand. Sie sehen mich kommen und gehen auf mich zu. Ich schaue den Mann und meinen Booker Fragend an, alle anderen schauen mich fragend an. Unser Booker spricht kaum englisch, doch er will mich fragen ob ich in dem Zimmer des Mannes war. Ich bejahe und versuche zu erklären, doch keiner will mich hören. Der Booker will mich frage ob ich etwas aus dem Zimmer gestohlen habe. Ich verneine erst, dann muss ich an das Klopapier denken. Ich hole es aus meiner Tasche und zeige es den Beiden. Der Mann schüttelt den kopf und deutet auf meine Tasche. Bereitwillig gebe ich sie zur Durchsuchung frei, ich habe nichts zu verbergen. Außerdem ist die Situation schon unangenehm genug, ich will endlich dass sie vorbei ist. Der Mann durchwühlt meine Tasche und findet, vor versammelter Mannschaft, meinen Schnapsvorrat, Plastikhandschellen mit Plüsch, alle 7 Harry Potter DVDs und Pedros Porno, aber offensichtlich nicht wonach er sucht. Ich frage meinen Booker, er macht mir per Zeichensprache klar dass der Mann nach seinem Parfum sucht und mich beschuldigt es geklaut zu haben, immerhin habe ich auch das Klopapier geklaut. Ich weise alle Beschuldigungen, das Parfum betreffend, von mir und drücke dem Mann das Klopapier in die Hand. Er will es nicht, ich darf gehen.
Im Bus muss ich allen erkzären was es mit dem Typen auf sich hatte.
Mir ist klar dass ich für die Situation vollends selbst verantwortlich war, trotzdem hoffe ich dass der Mann, wenn er sein Parfum findet, weiß welchen Teil er dazu beigetragen hat.
Es ist schon 10 nach 6 aber niemand ist in der Lobby. Pedros Uhr geht 12 Minuten vor, klar dass wir die ersten sind. Ich geh zurück auf unser Zimmer, um noch was zu erledigen. Unser Zimmer ist verwüstet. Mir fällt ein dass unser letztes Klopapier zum Aufwischen von Reiswein verwendet wurde. Keiner von den Anderen hatte sein Zimmer auf unserem Stockwerk und es ist auch kein Personal zu finden, also entscheide ich mich fuer das offen stehende Zimmer, es scheint unbewohnt zu sein.
Nachdem 'Etwas' erledigt ist, nehme ich das Klopapier mit, ich hab Keines mehr Zuhause und Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Das Zimmer war wohl nicht ganz so unbewohnt wie ich dachte. Als ich aus dem Badezimmer trete stehen ein Mann und eine Frau vor mir. Hinter mir ist noch die Spülung zu hören. Ich entschuldige mich und mache deutlich dass ich es sehr eilig und keine Wahl hatte, nicht im Bewusstsein, dass ich ihr Klopapier in der Hand halte. Ich geh noch mal auf mein Zimmer um mich zu vergewissern, dass nichts vergessen wurde. Die Party vom Vorabend hat allerdings ihre Spuren hinterlassen, in dem Saustall ist nichts zu finden. Ich will mich schon auf den Weg in die Lobby machen da entdecke ich eine DVD auf Pedros Nachttisch, es ist ein Porno. Ich gehe davon aus, dass es Pedros ist und nehme ihn mit.
In der Lobby ist bereits die gesamte Mannschaft versammelt und wartet dass sie endlich zum Flughafen gefahren wird, alle wollen im Flieger endlich ein wenig Schlaf nachholen. Die Brasilianer rufen mir entgegen ich sei immer zu spät. Sie lachen, weil sie wissen, dass in der Regel auf sie gewartet werden muss. Unser Booker, der mit uns fliegt, hört einem Mann zu der aufgeregt auf ihn einredet. Es ist der Mann der eben noch in dem Zimmer vor mir stand. Sie sehen mich kommen und gehen auf mich zu. Ich schaue den Mann und meinen Booker Fragend an, alle anderen schauen mich fragend an. Unser Booker spricht kaum englisch, doch er will mich fragen ob ich in dem Zimmer des Mannes war. Ich bejahe und versuche zu erklären, doch keiner will mich hören. Der Booker will mich frage ob ich etwas aus dem Zimmer gestohlen habe. Ich verneine erst, dann muss ich an das Klopapier denken. Ich hole es aus meiner Tasche und zeige es den Beiden. Der Mann schüttelt den kopf und deutet auf meine Tasche. Bereitwillig gebe ich sie zur Durchsuchung frei, ich habe nichts zu verbergen. Außerdem ist die Situation schon unangenehm genug, ich will endlich dass sie vorbei ist. Der Mann durchwühlt meine Tasche und findet, vor versammelter Mannschaft, meinen Schnapsvorrat, Plastikhandschellen mit Plüsch, alle 7 Harry Potter DVDs und Pedros Porno, aber offensichtlich nicht wonach er sucht. Ich frage meinen Booker, er macht mir per Zeichensprache klar dass der Mann nach seinem Parfum sucht und mich beschuldigt es geklaut zu haben, immerhin habe ich auch das Klopapier geklaut. Ich weise alle Beschuldigungen, das Parfum betreffend, von mir und drücke dem Mann das Klopapier in die Hand. Er will es nicht, ich darf gehen.
Im Bus muss ich allen erkzären was es mit dem Typen auf sich hatte.
Mir ist klar dass ich für die Situation vollends selbst verantwortlich war, trotzdem hoffe ich dass der Mann, wenn er sein Parfum findet, weiß welchen Teil er dazu beigetragen hat.
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Donnerstag, 22. September 2011
Kurt Zaehnsdorf
mo-del, 16:18h
Kurt Zeahnsdorf
Heute ist Kurt abgereist.
Kurt mein schwuler Freund.
I am sorry, I need a massage.
I am sorry, but I really need a massage.
Chinese have the best skin, so soft, but I am sorry, I need a big cock.
Tomek kiss me you are gay, you just dont know yet.
Oh my god, I am so fat.
I am sorry, I need to buy those boots.
Thats so chinese, right?!
I am sorry, I am so fat.
Oh my god, look at the boots.
I am sorry, I am an alcoholic.
Can I wear this, or am I too fat?
I am sorry, I need a massage.
Oh my god, I am so high.
I start going to the gym on monday.
Hey Viking, get up. its time to suck my cock.
Oh my god, I was so skinny.
Thats so russian.
Thats so chinese.
Thats so brasilian.
Oh my god, you are so straight.
I am sorry, I am gay.
Pah, it smells so bad, I am sorry.
I am sorry, I am leaving, I need to fuck.
You are so german.
Oh my god, I am so high.
I am sorry, I need drugs.
I am sorry, I need a massage.
Oh my god, you are such a german viking.
Oh my god, I love you.
I love you too Kurt and I'll miss you.
Thank you for everything.
Mit Kurt verlaesst mich auch Tomek. Er bleibt zwar in Shanghai, doch er zieht in ein anderes Apartment, zu seiner Freundin.
Das bedeutet fuer mich dass ich Kurts Zimmer bekomme, das Einzelzimmer. Zwei neue Maedchen werden in mein und Tomeks altes Zimmer ziehen. Ich werde also mit vier Maedchen zusammen wohnen, als einziger Junge. Da bin ich mal gespannt.
Heute ist Kurt abgereist.
Kurt mein schwuler Freund.
I am sorry, I need a massage.
I am sorry, but I really need a massage.
Chinese have the best skin, so soft, but I am sorry, I need a big cock.
Tomek kiss me you are gay, you just dont know yet.
Oh my god, I am so fat.
I am sorry, I need to buy those boots.
Thats so chinese, right?!
I am sorry, I am so fat.
Oh my god, look at the boots.
I am sorry, I am an alcoholic.
Can I wear this, or am I too fat?
I am sorry, I need a massage.
Oh my god, I am so high.
I start going to the gym on monday.
Hey Viking, get up. its time to suck my cock.
Oh my god, I was so skinny.
Thats so russian.
Thats so chinese.
Thats so brasilian.
Oh my god, you are so straight.
I am sorry, I am gay.
Pah, it smells so bad, I am sorry.
I am sorry, I am leaving, I need to fuck.
You are so german.
Oh my god, I am so high.
I am sorry, I need drugs.
I am sorry, I need a massage.
Oh my god, you are such a german viking.
Oh my god, I love you.
I love you too Kurt and I'll miss you.
Thank you for everything.
Mit Kurt verlaesst mich auch Tomek. Er bleibt zwar in Shanghai, doch er zieht in ein anderes Apartment, zu seiner Freundin.
Das bedeutet fuer mich dass ich Kurts Zimmer bekomme, das Einzelzimmer. Zwei neue Maedchen werden in mein und Tomeks altes Zimmer ziehen. Ich werde also mit vier Maedchen zusammen wohnen, als einziger Junge. Da bin ich mal gespannt.
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Donnerstag, 1. September 2011
babies
mo-del, 15:42h
Jedes Model geht mittwochs ins Mint und betrinkt sich. Heute ist Donnerstag, sprich Postminttag. Was nichts anderes heisst als unausgeschlafen und verkatert zu sein. Ich habe einen Job, ein Katalog, um 9 uhr morgens, mehr weiss ich nicht. Nur mit muehe kann ich genuegend kraft aufbringen um aus dem bett zu kommen. Duschen ist nicht drin, ich bin spaet dran. Um 8.33 nehm ich ein Taxi, 18 min nach planmaessigem Aufbruch. Der Fahrer telefoniert, er schreit und das Radio rauscht. Mein Schaedel droht zu explodieren. Im Studio erwarten mich statt anderen Models, mit denen ich mein Leid teilen koennte, vier Mamas mit ihren Babies. Wirklich? Vier kleine Scheisser die allesamt heulen? Was ist das fuer ein Katalog? Es handelt sich um einen Katalog fuer Carrier, Rucksaecke bzw Bauchtaschen, in denen man Babies transportiert. Es gibt 6 verschiedene Modelle. Die Babies und ich werden lebende anwendungsbeispiele sein. Und das ausgerechnet am Postminttag! Ich gebe mein Bestes. Bin geduldig, freundlich, liebevoll und sympatisch aber die kleinen Scheisser koennen mich einfach nicht leiden. Davon abgesehen wollen sie nicht fotografiert, geschweige denn in die Carrier gepckt werden. Sie haeulen durchgehend -Terror pur. Mein Schaedel droht abermals zu explodieren.
Fotos mit nichtweinenden Kindern sind nur moeglich wenn man sie in einer Schrecksekunde erwischt. Die Knirpse werden also abgelenkt und dann erschreckt, am besten mit Blickrichung Kamera. Verstaendlicherweise fangen jetzt auch noch die Muetter an zu plaeren weil sie ihre Kinder zu recht fuer misshandelt halten. Eine verstrickt sich einen Streit mit dem Fotografen, die Stimmen werden lauter. Das baby an meiner brust bruellt mit allem was es hat. Es will sagen: Ich verfluche diesen Tag. Mit einem lauten Knall explodiert mein Schaedel. Hirn- und schaedelbrocken fliegen durchs ganze Studio. Endlich Ruhe. Dann klingelt ein Wecker und ich schrecke in meinem Bett hoch. Alles nur ein Alptraum!
Es ist Donnerstag, Postminttag. Ich hab ein Katalog um neun und hab verschlafen, mehr weiss ich nicht. Ich nehm ein taxi zum studio (der fahrer bruellt ins telefon), im studio erwartet mich niemand anderes als die vier Mamas mit ihren Knirpsen. Alles wiederholt sich. Ich bin gefangen in einer unendlichen Schleife eines sich fortwaehrend wiederholenden Alptraumes. Der einzige Ausweg ist dem Druck im Shaedel stand und ihn so auf dem Hals zu behalten. Es war die Hoelle, aber ich habe es geschafft.
Ich werde mich in Zukunft besser erkundigen um was fuer Jobs es sich am Postminttag handelt.
Fotos mit nichtweinenden Kindern sind nur moeglich wenn man sie in einer Schrecksekunde erwischt. Die Knirpse werden also abgelenkt und dann erschreckt, am besten mit Blickrichung Kamera. Verstaendlicherweise fangen jetzt auch noch die Muetter an zu plaeren weil sie ihre Kinder zu recht fuer misshandelt halten. Eine verstrickt sich einen Streit mit dem Fotografen, die Stimmen werden lauter. Das baby an meiner brust bruellt mit allem was es hat. Es will sagen: Ich verfluche diesen Tag. Mit einem lauten Knall explodiert mein Schaedel. Hirn- und schaedelbrocken fliegen durchs ganze Studio. Endlich Ruhe. Dann klingelt ein Wecker und ich schrecke in meinem Bett hoch. Alles nur ein Alptraum!
Es ist Donnerstag, Postminttag. Ich hab ein Katalog um neun und hab verschlafen, mehr weiss ich nicht. Ich nehm ein taxi zum studio (der fahrer bruellt ins telefon), im studio erwartet mich niemand anderes als die vier Mamas mit ihren Knirpsen. Alles wiederholt sich. Ich bin gefangen in einer unendlichen Schleife eines sich fortwaehrend wiederholenden Alptraumes. Der einzige Ausweg ist dem Druck im Shaedel stand und ihn so auf dem Hals zu behalten. Es war die Hoelle, aber ich habe es geschafft.
Ich werde mich in Zukunft besser erkundigen um was fuer Jobs es sich am Postminttag handelt.
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Montag, 29. August 2011
Die Wasserschlange
mo-del, 14:29h
Gestern war ich mit Tomek im Megastore, dort gibt es alles, wirklich alles. Wir haben eine Wasserschlange gekauft, lebend. Der Wasserschlangenverantworliche hat, nach dem wir uns ein prächtiges Exemplar ausgesucht hatten, die Schlange mit einem gekonnten Griff aus dem Aquarium gefischt und in eine Plastiktüte gepackt. Zuhause war die schlange tot. Ich hab sie mit einem gekonnten Griff aus der tuete gefischt und auf ein Brett gelegt, um sie auszunehmen. Ich wollte sie gerade aufschneiden, da erwachte das Monster zu neuem Leben und, ich schwörs euch, wollte mich in den Finger beissen. Ich konnte grade noch zurueck ziehen. Als ich dann nach ihr griff entglitt sie mir, fiel auf den küchenboden und schlängelte sich unter den Kuhlschrank. Ein Besenstiel schien mir die geeignetste Waffe im Kampf gegen die Bestie. Gekonnt fischte ich das Biest hervor und schnitt ihm, nach erbittertem Kampf, den Kopf ab. Eine mit Blutspritzern uebersäte Kueche zeugte vom ausmaß der Tragödie. Ich nahm die Schlange aus und briet sie in Olivenol, gewürtzt mit Pfeffer und Petersilie.
Wasserschlange- eine ausgezeichnete Vorspeise, hat einen Hauch von Fisch, ist zwar mager dafuer aber sehr zart.

Musste sich letztlich geschlagen geben, die Wasserschlange.
Heute hab ich extremen Durchfall, eine mit Kackespritzern uebersäte Kloschüssel zeugt vom ausmaß der Tragödie.
Wasserschlange- eine ausgezeichnete Vorspeise, hat einen Hauch von Fisch, ist zwar mager dafuer aber sehr zart.

Musste sich letztlich geschlagen geben, die Wasserschlange.
Heute hab ich extremen Durchfall, eine mit Kackespritzern uebersäte Kloschüssel zeugt vom ausmaß der Tragödie.
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Samstag, 27. August 2011
Hard Work
mo-del, 13:52h
Zum heutigen Tag kann man eine von zwei Ansichten teilen.
Erstens: Mega stressiger Tag. Um 5 morgens aufstehen, schnell zum Taxi, einmal quer durch die Stadt, dann ewig auf den Bus warten, dann noch ewig auf verspätete Models warten, dann 4 stunden unbequeme Busfahrt. Als ob es das nicht schon gewesen wäre. Bei der Show angekommen gehts erst richtig los. Essen im wiederlich stinkenden Keller aus Blechschalen, wie im Knast. Alles ist schlecht organisiert. Die Proben, die Show, alles der reinste Stress. Es gibt nicht genug Snacks für alle, wer zu spät kommt kriegt nichts mehr vor der Show. Die Show - katastrophal. Dann endlich, das Ende ist nah. Nur noch 4 Stunden im Bus und eine halbe im Taxi und dann, entlich zuhause. Doch daraus wird nichts. Die Abfahrt verspätet sich um 3 Stunden weil der Booker auf seine Bezahlung warten muss. Die Rückfahrt - ein Desaster, es regnet in Strömen und wir brauchen fast zwei Stunden länger. Wir kommen nach 19 Stunden entkräftet und entnervt zuhause an.
Zweitens: Modenschau Heute. Ein zwar langer, aber entspannter Tag. Um halb sechs beim Bus ist zwar früh, aber der Bus ist gut klimatisiert und die Polster sind weich. Ich wache erst fünf Stunden später vor dem Hotel wieder auf. Es gibt sofort Essen im Keller des Hotels, es riecht komisch aber schmeckt sehr gut. Die Proben gehen schief, aber alle haben Spaß. Vor der Show gibt es sogar noch Snacks von KFC und ich hau ordentlich rein. Die Show läuft gut. Vor der Abfahrt muss der Booker noch auf seine Bezahlung warten, Zeit für ein Nickerchen. Die Rückfahrt im Bus ist noch angenehmer da ruhiger, ich schlafe nonstop. Zuhause waren dann tatsächlich schon 19 Stunden vergangen.
Ich muss sagen dass, auch wenn ich vieleicht nicht ganz so viel geschlafen habe, zweitere Ansicht teile. Nicht zuletzt dank Pedro, der mich quasi noetigte Joints mit ihm zu rauchen. In diesem Sinne: Gute Nacht.
Erstens: Mega stressiger Tag. Um 5 morgens aufstehen, schnell zum Taxi, einmal quer durch die Stadt, dann ewig auf den Bus warten, dann noch ewig auf verspätete Models warten, dann 4 stunden unbequeme Busfahrt. Als ob es das nicht schon gewesen wäre. Bei der Show angekommen gehts erst richtig los. Essen im wiederlich stinkenden Keller aus Blechschalen, wie im Knast. Alles ist schlecht organisiert. Die Proben, die Show, alles der reinste Stress. Es gibt nicht genug Snacks für alle, wer zu spät kommt kriegt nichts mehr vor der Show. Die Show - katastrophal. Dann endlich, das Ende ist nah. Nur noch 4 Stunden im Bus und eine halbe im Taxi und dann, entlich zuhause. Doch daraus wird nichts. Die Abfahrt verspätet sich um 3 Stunden weil der Booker auf seine Bezahlung warten muss. Die Rückfahrt - ein Desaster, es regnet in Strömen und wir brauchen fast zwei Stunden länger. Wir kommen nach 19 Stunden entkräftet und entnervt zuhause an.
Zweitens: Modenschau Heute. Ein zwar langer, aber entspannter Tag. Um halb sechs beim Bus ist zwar früh, aber der Bus ist gut klimatisiert und die Polster sind weich. Ich wache erst fünf Stunden später vor dem Hotel wieder auf. Es gibt sofort Essen im Keller des Hotels, es riecht komisch aber schmeckt sehr gut. Die Proben gehen schief, aber alle haben Spaß. Vor der Show gibt es sogar noch Snacks von KFC und ich hau ordentlich rein. Die Show läuft gut. Vor der Abfahrt muss der Booker noch auf seine Bezahlung warten, Zeit für ein Nickerchen. Die Rückfahrt im Bus ist noch angenehmer da ruhiger, ich schlafe nonstop. Zuhause waren dann tatsächlich schon 19 Stunden vergangen.
Ich muss sagen dass, auch wenn ich vieleicht nicht ganz so viel geschlafen habe, zweitere Ansicht teile. Nicht zuletzt dank Pedro, der mich quasi noetigte Joints mit ihm zu rauchen. In diesem Sinne: Gute Nacht.
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