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Mittwoch, 5. Oktober 2011
Nicht das Unangenehmste, aber doch...
mo-del, 13:03h
Es ist Dienstagmorgen und noch kaum hell in Shenyang, einer Stadt im Nordosten Chinas. Pedro weckt mich auf, er sagt wir müssen los, es ist schon 5:56 Uhr und immerhin ist um 6 Uhr Treffpunkt in der Lobby. Der Grund unserer Reise war eine Modenschau am Vortag, Grund fuers Verschlafen war die Party in unserem Hotelzimmer noch ein paar Stunden zuvor.
Es ist schon 10 nach 6 aber niemand ist in der Lobby. Pedros Uhr geht 12 Minuten vor, klar dass wir die ersten sind. Ich geh zurück auf unser Zimmer, um noch was zu erledigen. Unser Zimmer ist verwüstet. Mir fällt ein dass unser letztes Klopapier zum Aufwischen von Reiswein verwendet wurde. Keiner von den Anderen hatte sein Zimmer auf unserem Stockwerk und es ist auch kein Personal zu finden, also entscheide ich mich fuer das offen stehende Zimmer, es scheint unbewohnt zu sein.
Nachdem 'Etwas' erledigt ist, nehme ich das Klopapier mit, ich hab Keines mehr Zuhause und Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Das Zimmer war wohl nicht ganz so unbewohnt wie ich dachte. Als ich aus dem Badezimmer trete stehen ein Mann und eine Frau vor mir. Hinter mir ist noch die Spülung zu hören. Ich entschuldige mich und mache deutlich dass ich es sehr eilig und keine Wahl hatte, nicht im Bewusstsein, dass ich ihr Klopapier in der Hand halte. Ich geh noch mal auf mein Zimmer um mich zu vergewissern, dass nichts vergessen wurde. Die Party vom Vorabend hat allerdings ihre Spuren hinterlassen, in dem Saustall ist nichts zu finden. Ich will mich schon auf den Weg in die Lobby machen da entdecke ich eine DVD auf Pedros Nachttisch, es ist ein Porno. Ich gehe davon aus, dass es Pedros ist und nehme ihn mit.
In der Lobby ist bereits die gesamte Mannschaft versammelt und wartet dass sie endlich zum Flughafen gefahren wird, alle wollen im Flieger endlich ein wenig Schlaf nachholen. Die Brasilianer rufen mir entgegen ich sei immer zu spät. Sie lachen, weil sie wissen, dass in der Regel auf sie gewartet werden muss. Unser Booker, der mit uns fliegt, hört einem Mann zu der aufgeregt auf ihn einredet. Es ist der Mann der eben noch in dem Zimmer vor mir stand. Sie sehen mich kommen und gehen auf mich zu. Ich schaue den Mann und meinen Booker Fragend an, alle anderen schauen mich fragend an. Unser Booker spricht kaum englisch, doch er will mich fragen ob ich in dem Zimmer des Mannes war. Ich bejahe und versuche zu erklären, doch keiner will mich hören. Der Booker will mich frage ob ich etwas aus dem Zimmer gestohlen habe. Ich verneine erst, dann muss ich an das Klopapier denken. Ich hole es aus meiner Tasche und zeige es den Beiden. Der Mann schüttelt den kopf und deutet auf meine Tasche. Bereitwillig gebe ich sie zur Durchsuchung frei, ich habe nichts zu verbergen. Außerdem ist die Situation schon unangenehm genug, ich will endlich dass sie vorbei ist. Der Mann durchwühlt meine Tasche und findet, vor versammelter Mannschaft, meinen Schnapsvorrat, Plastikhandschellen mit Plüsch, alle 7 Harry Potter DVDs und Pedros Porno, aber offensichtlich nicht wonach er sucht. Ich frage meinen Booker, er macht mir per Zeichensprache klar dass der Mann nach seinem Parfum sucht und mich beschuldigt es geklaut zu haben, immerhin habe ich auch das Klopapier geklaut. Ich weise alle Beschuldigungen, das Parfum betreffend, von mir und drücke dem Mann das Klopapier in die Hand. Er will es nicht, ich darf gehen.
Im Bus muss ich allen erkzären was es mit dem Typen auf sich hatte.
Mir ist klar dass ich für die Situation vollends selbst verantwortlich war, trotzdem hoffe ich dass der Mann, wenn er sein Parfum findet, weiß welchen Teil er dazu beigetragen hat.
Es ist schon 10 nach 6 aber niemand ist in der Lobby. Pedros Uhr geht 12 Minuten vor, klar dass wir die ersten sind. Ich geh zurück auf unser Zimmer, um noch was zu erledigen. Unser Zimmer ist verwüstet. Mir fällt ein dass unser letztes Klopapier zum Aufwischen von Reiswein verwendet wurde. Keiner von den Anderen hatte sein Zimmer auf unserem Stockwerk und es ist auch kein Personal zu finden, also entscheide ich mich fuer das offen stehende Zimmer, es scheint unbewohnt zu sein.
Nachdem 'Etwas' erledigt ist, nehme ich das Klopapier mit, ich hab Keines mehr Zuhause und Gelegenheit macht bekanntlich Diebe. Das Zimmer war wohl nicht ganz so unbewohnt wie ich dachte. Als ich aus dem Badezimmer trete stehen ein Mann und eine Frau vor mir. Hinter mir ist noch die Spülung zu hören. Ich entschuldige mich und mache deutlich dass ich es sehr eilig und keine Wahl hatte, nicht im Bewusstsein, dass ich ihr Klopapier in der Hand halte. Ich geh noch mal auf mein Zimmer um mich zu vergewissern, dass nichts vergessen wurde. Die Party vom Vorabend hat allerdings ihre Spuren hinterlassen, in dem Saustall ist nichts zu finden. Ich will mich schon auf den Weg in die Lobby machen da entdecke ich eine DVD auf Pedros Nachttisch, es ist ein Porno. Ich gehe davon aus, dass es Pedros ist und nehme ihn mit.
In der Lobby ist bereits die gesamte Mannschaft versammelt und wartet dass sie endlich zum Flughafen gefahren wird, alle wollen im Flieger endlich ein wenig Schlaf nachholen. Die Brasilianer rufen mir entgegen ich sei immer zu spät. Sie lachen, weil sie wissen, dass in der Regel auf sie gewartet werden muss. Unser Booker, der mit uns fliegt, hört einem Mann zu der aufgeregt auf ihn einredet. Es ist der Mann der eben noch in dem Zimmer vor mir stand. Sie sehen mich kommen und gehen auf mich zu. Ich schaue den Mann und meinen Booker Fragend an, alle anderen schauen mich fragend an. Unser Booker spricht kaum englisch, doch er will mich fragen ob ich in dem Zimmer des Mannes war. Ich bejahe und versuche zu erklären, doch keiner will mich hören. Der Booker will mich frage ob ich etwas aus dem Zimmer gestohlen habe. Ich verneine erst, dann muss ich an das Klopapier denken. Ich hole es aus meiner Tasche und zeige es den Beiden. Der Mann schüttelt den kopf und deutet auf meine Tasche. Bereitwillig gebe ich sie zur Durchsuchung frei, ich habe nichts zu verbergen. Außerdem ist die Situation schon unangenehm genug, ich will endlich dass sie vorbei ist. Der Mann durchwühlt meine Tasche und findet, vor versammelter Mannschaft, meinen Schnapsvorrat, Plastikhandschellen mit Plüsch, alle 7 Harry Potter DVDs und Pedros Porno, aber offensichtlich nicht wonach er sucht. Ich frage meinen Booker, er macht mir per Zeichensprache klar dass der Mann nach seinem Parfum sucht und mich beschuldigt es geklaut zu haben, immerhin habe ich auch das Klopapier geklaut. Ich weise alle Beschuldigungen, das Parfum betreffend, von mir und drücke dem Mann das Klopapier in die Hand. Er will es nicht, ich darf gehen.
Im Bus muss ich allen erkzären was es mit dem Typen auf sich hatte.
Mir ist klar dass ich für die Situation vollends selbst verantwortlich war, trotzdem hoffe ich dass der Mann, wenn er sein Parfum findet, weiß welchen Teil er dazu beigetragen hat.
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